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Wortbruch: Stadtwerke wollen nicht über Atomausstieg verhandeln

Bereits die erste Wittener Anti-Atom-Demo nach Fukushima zu den Wittener Stadtwerken, um von diesen den Ausstieg aus ihrem hohen Atomstrombezug (23 %) zu fordern.  Wenig später formulierte das neu gebildete Anti-Atom- und Klimaschutzplenum Witten einen Aufruf für atomstromfreie Stadtwerke ohne höhere CO2-Emmission, der von einigen Dutzend Leuten unterschrieben wurde.

Auch die Lokalpresse berichtete dann, dass der Sprecher der Stadtwerke, Herr Lindner,  einer Einladung des Plenums zur Anti-Atom-Mahnwache am 4. April auf dem Rathausplatz folgte. Er bekundete grundsätzliche Übereinstimmung mit den Zielen der AtomkraftgegnerInnen.  Nach den erstaunlichen Zusagen von Herrn Lindner ging es  im Anti-Atom- und Klimaschutz-Plenum darum, Taten einzufordern.

Eine Gruppe verfasste  ein Schreiben an die Stadtwerke Witten, in dem ein verbindliches Beratungsverfahren zur Durchsetzung eines klimaschonenden Atomstromausstiegs der Stadtwerke Witten vorgeschlagen wurde. Das Plenum bat außerdem um einen zeitnahen Erörterungstermin zu diesen Voraschlägen.  Auf dieses Schreiben hat der Geschäftsführer der Stadtwerke nun am  Dienstag, dem 3.5.2001, reagiert.

Anschreiben Stadtwerke an AntiAtomPlenum Witten

Es handelt sich um eine – vom Klimaforum gar nicht gefragte – allgemeine Stellungnahme -  ohne JEDEN konkreten Bezug zu unseren Forderungen und Vorschlägen. Nicht einmal ein Gesprächstermin wurde angeboten.

Das Anti-Atom- und Klimaschutzplenum Witten ist über diese „Reaktion“ enttäuscht. Am kommenden Montag um 18:30 Uhr will das Anti-Atom- und Klimaschutzplenum Witten seine Versammlung aus Protest direkt vor dem Sitz der Stadtwerke durchführen. Die Stadtwerke sind eingeladen, ihre Position zu korrigieren.

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