September 2010
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Basta! Witten berät über Klage wegen Verstoß gegen das Urheberrecht

Die Bürgerinitiative Basta! Witten ist empört über die die Art und Weise, wie die Stadt Witten städtisches Eigentum verschleudert. Schlimm genug, dass sich die Verantwortlichen bei der Stadt überhaupt von den fehlgeleiteten Vorstellungen einer Privatisierung leiten lassen. Das Vorgehen der Stadt, das sich gegen den Willen der Wittener Bürger und ihr Eigentum richtet wird noch dadurch an Unmöglichkeit überboten, das zum schlechten Preis auch noch ein größeres Stück Land draufgelegt werden soll.

Geradezu als unverschämt empfindet es aber die Gruppe Basta! Witten, dass die leitenden Mitarbeit der Stadt nun auch noch Raub an geistigem Eigentum betreiben. Wenn Stadtbaurat Dr. Bradtke gegenüber der Zeitung erklärt, sich „grundsätzlich nicht zu nicht öffentlichen Angelegenheiten“ zu äußern und: „Zusätzlich erschienen auf Veranlassung der städtischen Pressestelle ausführliche Zeitungsartikel“, dann besteht für uns der Verdacht, dass sich der Stadtbaurat hier am Text des Aktionstheaters vom 27. August 2010 bedient hat. So war die Aktion vor der Villa Lohmann aber nicht gemeint Herr Bradtke!

Basta! wollte ihnen nicht das Drehbuch für die Verschleuderung städtischen Eigentums schreiben, sondern ging davon aus, dass es keine direkten Zusammenhänge zu realen Handlungen und lebenden Personen gäbe. Weit gefehlt! Die Realität scheint weit schlimmer kommen zu sollen, als sich der kühnste Drehbuchschreiber hätte träumen lassen.

Der Artikel in der WAZ vom Samstag, den 11. September 2010 offenbart nun, was wir bisher nur vermuten und befürchten konnten.

http://www.derwesten.de/staedte/witten/315-000-zum-ersten-id3693991.html

Zu recht spricht die WAZ von „Poker“, wie sonst sollte man diesen Vorgang bezeichnen, bei dem städtisches Eigentum, das genutzt, geputzt und gebraucht wird an private Interessenten verschleudert wird und dem Käufer auch noch in Aussicht gestellt wird, er könne in Zukunft noch darüber verhandeln, weitere Teile der schützenswerten Grünfläche in Parkplätze zu verwandeln.

Sehen Sie selbst, was es bedeuten könnte, wenn die Dortmunder Firma für Eventmarketing und Outsourcing den Zuschlag für ihr Angebot bekommen würde. Ihr „Angebot: 315  000 Euro – allerdings müsste dann auch ein Teil der umgebenden Grünfläche mit dabei sein, die bis zur Brücke über die Ruhrstraße reicht.“

Grundstück Villa Lohmann

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