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Raumnot bei der Stadt: Bücher aus dem Keller?

Ein dem Lohmann-Flügel der SPD zuzurechender Leserbriefschreiber hat heute in der waz/wr darauf hingewiesen, dass auch bei einer Verkleinerung der Bibliotheksfläche für die Stadtbücherei (Umzug in das Museum) der Medienbestand nicht verkleinert werden müsse. Man könne ja auf ein “Depot” zurückgreifen.

Dazu muss man wissen, dass schon jetzt der Lagerraum in den Museen für das  Stadtarchiv nicht ausreicht. Abhilfe sollte eigentlich ein 6 Millionen Euro teurer Ausbau des Museums-Quartiers zu einem  “Wissenszentrum” bringen. Das Stadtarchiv wurde für diese Perspektive sogar aus der Stadt ausgelagert und der Kulturforums-Anstalt angegliedert. Aber die Erweiterung war natürlich nicht finanzierbar.  Jetzt lagern Archivalien weiterhin in irgendwelchen Ämtern.

Wo soll also das “Depot” für die Stadtbücherei herkommen? Eine “Lösung”, die immer mal wieder erwähnt wird, sind Kelleräume des Saalbaus. Hier sollte allerdings auch schon das Archiv des Standesamtes untergebracht werden, wenn die Villa Lohman verkauft wird.

Diese Beispiele zeigen:  Die kommunale Raumnot in Witten ist schon jetzt so groß, dass wirklich alle Gebäude benötigt werden. Werden weitere Gebäude verkauft, muss allein schon wegen der Pflichtaufgabe der Archivierung der Bestand bei den “freiwilligen Leistungen” Bücherei und Museum so stark verringert werden, dass das Überleben dieser Einrichtungen grundsätzlich gefährdet ist.

1 Kommentar zu Raumnot bei der Stadt: Bücher aus dem Keller?

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