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JETZT UNTERZEICHNEN:

Bürgerantrag: “RETTET UNSERE BIBLIOTHEKEN!“

Bürgerantrag: Der Stadtpark bleibt unser – Villa Lohmann in Bürger/innenhand

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Alles muss raus? – Witten bleibt unser!

Spektakel am 27. August
ab 17 Uhr im Wittener Stadtpark, Ruhrstraße 91


(Anti)-Privatisierungsmesse – Theater – Protest – Diskussion – Party

Witten, be happy!

Kommen auch Sie zur ersten Privatisierungsmesse Wittens!
Freuen Sie sich auf viele schöne Immobilienangebote!

Lassen Sie sich von den Ideen unseres Großinvestors inspirieren und klatschen Sie mit, wenn es heißt: ‚Alles muss raus!´


Unter dem Titel „ALLES MUSS RAUS! MACHT PROFIT MIT DEM BANKROTT DER STÄDTE“ veranstaltet ein Zusammenschluss gewiefter Finanz- und Marketingmanager eine Privatisierungsmesse im Stadtpark Witten. Die WITTENER Stadtvermaklung preist zahlreiche Gebäude, Grundstücke und Einrichtungen zum Verkauf an.
Die Eröffnung der Messe beehrt neben Sparkommissar Silberlöffel aus Arnsberg und dem Wittener Stadtvermakler Dr. Bräsig auch Gunter Handschuh, Chef des großen Finanzinvestors TERRA INCOGNITA, der u.a. die Pennyngton, Deutschlands größten Vermieter kontrolliert. Er eröffnet dem staunenden Publikum weitreichende Perspektiven für den Total-Ausverkauf des Eigentums bankrotter Städte.
Die Initiative  „Basta! Witten“ hat frühzeitig von der geplanten Messe erfahren und eine Gegenveranstaltung organisiert. Sie zeigt auf, welches Desaster der Ausverkauf bereits hinterlassen hat und wie man sich gegen die Fortsetzung wehren kann. In der zentralen Aula der Ausstellungsräume stoßen die Welten aufeinander.

Wer wird siegen?

Alle Ähnlichkeiten mit tatsächlich tätigen Personen, Firmen, Städten und Ereignissen sind selbstverständlich rein zufällig!


Witten bleibt unser!

PROTEST-Spektakel am 27. August
ab 17 Uhr im Wittener Stadtpark

Ausstellung – Theater – Diskussion – Party

Die Stadt Witten ist pleite. Ein Ausgleich des gewaltigen Haushaltsdefizits ist nicht in Sicht. Seit vielen Jahren konzentriert sich deshalb Kommunalpolitik darauf, immer mehr öffentliche Leistungen einzuschränken, die Stadtentwicklung an den Bedürfnissen privater Investoren auszurichten und öffentliche Gebäude und Flächen zu privatisieren.

Jüngster Ausdruck dieser Bestrebungen, die zum großen Teil unter Ausschluss der Öffentlichkeit vorbereitet werden, sind die geplante Bebauung des Kornmarktes mit Büros und der Verkauf der Villa Lohmann (Standesamt) samt 3000 qm im Stadtpark. Weitere Kürzungen, Schleißungen und Privatisierungen werden in der Stadtverwaltung diskutiert, darunter die Schließung der Stadtbücherei.

Gegen diese Politik des Totsparens und des Ausverkaufs protestiert seit einigen Monaten die Initiative „basta! Witten“. Wir meinen: Angesichts der Überschuldung ist „Haushaltskonsolidierung“ perspektivlos und führt nur zur weiteren Zerstörung der Daseinsgrundlagen der Stadt.

Mit einem Protest-Happening am 27. August im Stadtpark wollen wir unsere Forderung nach einem Privatisierungs-Moratorium unterstreichen und Perspektiven für den Kampf um das Recht der EinwohnerInnen auf ihre Stadt diskutieren.

Theaterspektakel

Protestiert laut gegen den Ausverkauf!

anschließend:

Diskussionsrunden

PartYzipation

Picknick & Session

Nur für Angebote an Basis-Getränken- und Häppchen wird gesorgt
Bringt eure Instrumente und Picknick-Spenden mir!

Messe & Eröffnungstheater finden bei JEDEM WETTER statt.  Bei starkem Regen, gibt es für die Diskussion Ausweichräume.

KOMMET ZU HAUF!

Freitag, 27.8.2010 / 17 Uhr / Villa Lohmann, Ruhrstraße 91
SCHLUSS MIT DEM AUSVERKAUF UNSERER STADT!

PDF VERSION hier:
aufruf1_basta_2708


4 Kommentare zu Alles muss raus? – Witten bleibt unser!

  • [...] Alles muss raus? – Witten bleibt unser! « basta! witten [...]

  • Seran

    Hinter dem Konzept der verschwindenden Zentralbücherei in Witten steckt die Überlegung: Wenn Jugendliche und künftige Erwachsene immer weniger Bücher lesen, dann benötigen Büchereien weniger Bücher. Es reichten dann ein paar PCs für die Surfer und ein Alibi-Bücherangebot. Dass Bücher immer noch eine Grundlage für gute Bildung bieten und das Buchleseverhalten die Konzentration des Lesenden Fördert, wird ignoriert und einer Tendenz Vorschub geleistet, die für kurzfristige finanzielle Vorteile für die Stadt Witten langfristige Bildungsgrundlagen aufgibt. Eine nächste bittere Konsequenz auf breiter Ebene wird sein, dass die Buchverlage ihre Produkte teurer machen werden und die Angebote im Netz nur gegen Bezahlung wahrgenommen werden können. Bildung wird/ist wieder nur etwas für Reiche!
    Seran

  • Rainer Gehrke

    Ich finde es auch sehr merkwürdig,daß die Stadt einerseits Fördergelder zur Belebung der Innenstadt kassiert,um dann damit ein kleines Fest mit Bierbuden und Bratwurststand zu finanzieren (was bekanntlich keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervorlockt )und andererseits in der täglichen Politik die Interessen der Bürger scheinbar keine Rolle spielen.Da scheint es nur noch um bestmögliche Vermarktung und Rendite zu gehen,statt langfristige Ziele wie eine funktionsfähige Stadt mit den entsprechenden dazugehörigen Gebäuden und Netzen kostengünstig auch für weniger betuchte Bürger funktionsfähig zu erhalten.Aber wer hat etwas davon? Die Erfahrungen die andere Städte schon mit Ausländischen Privatisierern gemacht haben müssten doch wirklich abschreckend genug sein.Wie kann es sein,daß trotz solcher abschreckender Beispiele immernoch Allgemeingut zum Kauf angeboten wird,ohne eine wirkliche Perspektive der Entschuldung oder langfristiger Kostensenkung auch für den Steuerzahler damit erreichen zu können?
    Ist es nicht vielmehr im Interesse der Stadt,attraktiv zu bleiben und damit die Abwanderung von Bürgern zu verhindern ? Ich meine solche Bekundungen vor der Wahl von einigen Parteien venommen zu haben….Ich denke,daß in einer solchen Situation wie sie sich uns im Moment darstellt,nur die Flucht nach vorne etwas zu bieten hat und das heißt,nicht weiter privatisieren bis die Bürger abwandern weil sie sich das alles nicht mehr leisten können,sondern kostengünstige Renovierungen und faire Bezahlung von Beschäftigten die wiederum durch Steuerzahlungen und Konsum die Stadt beleben und ein Klima des Zusammenhalts und Aufbruchs in eine neue soziale Zeit signalisieren könnten,statt eines immer härter werdenden Konkurenzkampfes und Mißachtung von Bürgerrechten und Bürgerinteressen.
    Ein Erfolgsmodell sind zum Beispiel die Schönauer Elektrizitätswerke die durch Bürgerinitiativen entstanden sind,den Zeitgeist aufgegriffen und zuerst nur das Stromnetz aufgekauft haben und dann mit viel Engagement den Strom auf vielfältige Weise selbst erzeugten,wodurch Arbeitsplätze entstanden sind,statt sie wegzurationalisieren und die Löhne zu kürzen.Die Bürger profitieren,die Umwelt und das soziale Gefüge,der Zusammenhalt wird gestärkt.
    Wenn man zu wenig Geld hat,dann kann man sich völlig isolieren (privatisieren),oder man lässt sich etwas einfallen um die Finanzierung zu verbessern ( Bund ) und die Arbeit im Lande zu halten ( langfristiges Denken über eine Wahlperiode hinaus,sogar über eine Generation hinaus…)und tritt in Kontakt mit möglichst vielen Leuten,die auch eine solidarische Zukunft statt jeder gegen jeden,bevorzugen.

  • Rainer Gehrke

    Hier noch einige Links zu positiven Beispielen von möglichen Stadtentwicklungen.

    Vorbildlich: Kommunen machen sich fit für den Klimaschutz
    http://www.dbu.de/123artikel27447_335.html

    solarCity Pichling – Das Projekt
    http://www.linz.at/leben/4701.asp

    Soziale Stadt Rötenberg gewinnt Preis
    http://www.aalen.de/sixcms/detail.php?id=91763&_bereich=

    Stadtplaner-”Nobelpreis” für Freiburg
    http://www.badische-zeitung.de/stadtplaner-nobelpreis-fuer-freiburg–23093180.html

    “Nachhaltige Stadtentwicklung am Beispiel der ökologisch vorbildlichen Neubausiedlung Hannover-Kronsberg”
    http://www.hannover.de/ data/ download/ umwelt_bauen/ m/ hannover_kronsberg_dtsch_bilder_6_06.pdf -

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