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Protest bei den Stadtwerken

Kommt zum

Anti-Atom- und Klimaschutzplenum Witten

Montag, 9. Mai 2011, 18:30 Uhr
vor dem Verwaltungssitz der Stadtwerke Witten
Westfalenstraße 18 in Witten

Atomausstieg und Klimaschutz
bei den Stadtwerken jetzt!

Offener Brief: Sind die Stadtwerke glaubwürdig?

Das Anti-Atom- und Klimaschutzplenum Witten hat den Stadtwerken Witten  in einem offenen Brief vom 06.05.11 Unglaubwürdigkeit bei dem angeblichen Bemühen um einen klimafreundlichen Atomausstieg vorgeworfen.

Die Reaktionen von Stadtwerkechef Träris auf Vorschläge des Plenums zu einem öffentlichen BeratungsverfahrenVorschläge des Plenums zu einem öffentlichen Beratungsverfahren für den Atomausstieg der Stadt sei  „enttäuschend“. Nach früheren Aussagen der Stadtwerke habe man ein deutliches Entgegenkommen erwartet. Nun sei nicht einmal mehr von Gesprächsangeboten die Rede.

Konkret kritisieren die AtomstromgegnerInnen, dass die Stadtwerke mit einem Atomstromanteil von 23 Prozent überhaupt nicht dem umweltfreundlichen Image entsprächen, das sie in den letzten Wochen  pflegten. Die angeblichen Ökostromangebote der Stadtwerke seien nicht hinreichend zertifiziert.  Die Stadtwerke beteiligten sich an  klimaschädlichen Kohlekraftwerken und seien bei innovativen Maßnahmen im Bereich der regenerativen Energien eher ein Nachzügler denn ein Pionier.

Das Anti-Atom-Plenum fordert die Stadtwerke auf, zumindest einen konkreten Handlungs- und Zeitplan für einen überprüfbaren Atomstromausstieg vorzulegen. Außerdem solle sich das kommunale Unternehmen ehrgeizige Klimaschutzziele setzen und die Zielerreichung öffentlich bilanzieren.

Für kommenden Montag um 18:30 Uhr ruft das Anti-Atom- und Klimaschutzplenum zu einer Protest- und Diskussions-Versammlung vor dem  Sitz der Stadtwerke in Westfalenstraße 18 auf. Die Stadtwerke sind zur Stellungnahme eingeladen.

Wortbruch: Stadtwerke wollen nicht über Atomausstieg verhandeln

Bereits die erste Wittener Anti-Atom-Demo nach Fukushima zu den Wittener Stadtwerken, um von diesen den Ausstieg aus ihrem hohen Atomstrombezug (23 %) zu fordern.  Wenig später formulierte das neu gebildete Anti-Atom- und Klimaschutzplenum Witten einen Aufruf für atomstromfreie Stadtwerke ohne höhere CO2-Emmission, der von einigen Dutzend Leuten unterschrieben wurde.

Auch die Lokalpresse berichtete dann, dass der Sprecher der Stadtwerke, Herr Lindner,  einer Einladung des Plenums zur Anti-Atom-Mahnwache am 4. April auf dem Rathausplatz folgte. Er bekundete grundsätzliche Übereinstimmung mit den Zielen der AtomkraftgegnerInnen.  Nach den erstaunlichen Zusagen von Herrn Lindner ging es  im Anti-Atom- und Klimaschutz-Plenum darum, Taten einzufordern.

Eine Gruppe verfasste  ein Schreiben an die Stadtwerke Witten, in dem ein verbindliches Beratungsverfahren zur Durchsetzung eines klimaschonenden Atomstromausstiegs der Stadtwerke Witten vorgeschlagen wurde. Das Plenum bat außerdem um einen zeitnahen Erörterungstermin zu diesen Voraschlägen.  Auf dieses Schreiben hat der Geschäftsführer der Stadtwerke nun am  Dienstag, dem 3.5.2001, reagiert.

Anschreiben Stadtwerke an AntiAtomPlenum Witten

Es handelt sich um eine – vom Klimaforum gar nicht gefragte – allgemeine Stellungnahme -  ohne JEDEN konkreten Bezug zu unseren Forderungen und Vorschlägen. Nicht einmal ein Gesprächstermin wurde angeboten.

Das Anti-Atom- und Klimaschutzplenum Witten ist über diese „Reaktion“ enttäuscht. Am kommenden Montag um 18:30 Uhr will das Anti-Atom- und Klimaschutzplenum Witten seine Versammlung aus Protest direkt vor dem Sitz der Stadtwerke durchführen. Die Stadtwerke sind eingeladen, ihre Position zu korrigieren.

MieterInnenverein für Ausstieg der Stadtwerke aus dem Atomstrom

Der MieterInnenverein Witten unterstützt den Aufruf aus dem “Anti-Atomkraft- und Klimaschutzplenum” für einen schnellen Ausstieg der Stadtwerke aus dem Bezug von Atomstrom (bislang 23% des Strommicxes der Stadtwerke Witten). Bei der Mahnwache am nächsten Montag, 4. April, 18 Uhr auf dem Rathausplatz werden die Forderungen vorgestellt. Die Stadtwerke sind zur Stellungnahme eingeladen.

mehr lesen: MieterInnenverein für Ausstieg der Stadtwerke